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Über uns auf www.suchmaschinenfreundlich.com

Über uns

Die Seitenbeschreibung "Über uns" ist eigentlich nicht richtig, denn bei dem Betreiber dieser Seite und Verfasser der Texte handelt es sich um eine Einzelperson. Ich meine, "Über uns" klingt einfach besser als "Ich über mich" oder "Über mich". Mein Name ist, wie Sie sicherlich auch aus dem Impressum gelesen haben, Wilhelm Janssen. Ich bin Jahrgang 1955 und habe mich seit rund 12 Jahren mit dem Internet zu beschäftigen. Genau genommen habe ich meine ersten Web-Erfahrungen im Jahre 1997 gesammelt. Damals war die Euphorie im Bereich der so genannten New Economy sehr groß und viele Investoren waren bereit, sehr viel Geld in ihnen angetragenen Projekte zu investieren.

Abenteuer Internet in den 1990er Jahren
1997 steckte das Internet im wahrsten Sinne des Wortes noch in den Kinderschuhen, wenn die Webseiten auch schon eine grafische Nutzeroberfläche hatten. Der Netscap-Navigator 4 war in aller Munde und im damaligen Browser-Krieg zwischen Netscape und Microsoft war noch nicht klar, welcher Browser sich letztlich durchsetzen wird. Die Suchmaschine Google gab es noch nicht, auf vielen Web-Präsenzen wurden eigene Linksammlungen präsentiert oder man orientierte sich an dem damals bekannten Webkatalog Yahoo. Wollte man im Internet wirklich etwas Relevantes finden, musste man die Suche mit so genannten Suchoperatoren ("and", "or", "+", "-" usw.) einschränken oder erweitern.

Für mich als einen Menschen mit Schwerpunkt auf die Old Economy, war die neue Technologie mit den vielen fremdartigen Begriffen zunächst ein Buch mit sieben Siegeln. Es hat seine Zeit gedauert bis ich verstanden hatte, dass es sich bei der "Homepage" eigentlich nur um die Startseite einer Internet-Präsenz handelt und dass mit "Visitenkarte" die gesamte, wenn auch kleine, Web-Präsenz gemeint ist. Auch wenn jemand von einer "Website" gesprochen hat, hatte ich zunächst immer eine "Webseite" (also eine einzelne Seite innerhalb einer Web-Präsenz) in meinen Gedanken und nicht die komplette Web-Präsenz. Ganz schlimm waren für mich die Wortbezeichnungen wie Server, Provider, Prozessor, Slot, Port oder Browser, ganz zu schweigen von Wörtern wie Mainboard, Motherboard, Betriebssystem, Programm, Verzeichnis oder Datei.

Versuchte ich im Internet einen Fachbeitrag zu lesen, so habe ich die Kernaussage des Textes oft gar nicht verstanden. So gut wie jeder Beitrag war mit Fachbegriffen aus der New Economy durchsetzt und fing ich an nach diesen Worten zu recherchieren, so fand ich mich am Ende meiner Surfzeit auf Webseiten wieder, die mit meinem eigentlichen Vorhaben so gar nichts mehr zu tun hatten. Die Suchmaschine Google gab es wie gesagt noch nicht, ebenso keine Lexikas oder die Online Enzyklopädie Wikipedia.

Pfiffige Webmaster und Programmierer konnten sich allerdings im wahrsten Sinne des Wortes eine goldene Nase mit ihrer Beschäftigung verdienen. Damals war im Internet alles möglich. Filter und Filterregeln gab es noch nicht, man konnte bezüglich einfacher Domain-Namen aus den vollen schöpfen und viele der Web-Portale, die im Jahre 2000 die geplatzte Internet-Blase überlebt haben, sind heute Web-Autoritäten in ihren Themenbereichen.

Warum die Google-Filterregeln so wichtig sind
Für mich allerdings hat es nie wirklich zum erfolgreichen Webmaster gereicht, die Script-Sprache JavaScript ist für mich ebenso ein Fremdwort wie die Programmiersprachen, "Perl", "Cobolt", "C++" oder "php". Was mir geblieben ist, ist das Wissen als Zeitzeuge. Ich kann mich noch sehr gut an die erste Google-Version erinnern und ich weiß noch, dass man seine Seite alleine durch die Ansammlung vieler gleicher Keywords auf Platz 1 der Google-Suchergebnisliste bringen konnte. Ich habe mich schon früher über "Doorway Pages" geärgert und leide heute immer wieder unter so genannten MfA-Seiten* die ich versehentlich aufrufe. Die Google Filterregeln finde ich gut und nehme mit Genugtuung zur Kenntnis, dass Google offensichtlich einen Weg gefunden hat, die Wirkung der vielen Spam-Einträge in Gästebüchern, Foren oder Weblogs auszuhebeln. Ich bin der Meinung, es geht nichts über die Qualität der größten Informationsplattform der Welt. Die Qualität einer Website danach zu bemessen wie oft die Seite empfohlen wird und dabei bestimmte Merkmale wie Themenrelevanz, natürlicher Linkzuwachs, die geographische Lage der Server, das Alter oder die Aktualität mit einzubeziehen, finde ich einfach genial, schlüssig und dann auch logisch.

Auch wenn ich Ihnen mit meinen Ausführungen keine tieferen Kenntnisse in der Suchmaschinenoptimierung vermittelt habe, vielleicht haben Sie ja einige interessante Erkenntnisse für eine suchmaschinenfreundliche Website gewonnen. Dann hätte diese Seite seinen Zweck schon erfüllt.

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"MfA" steht für die Abkürzung "Made for Adsense". Google bezahlt Webmastern Klick-Provisionen für Werbung die Google Content-bezogen auf den jeweiligen Seiten einblenden darf, die so genannte Adsense-Provision. Spammer und Webmaster die mit Adsense leichtes Geld verdienen wollen, stellen Webseiten mit nichts sagenden oder sogar geklauten Inhalten ins Netz und lassen den Besuchern lediglich die Möglichkeit, über eingeblendete AdWord-Werbung die Seite wieder zu verlassen. Wirkliche Informationen sollen derartige Seiten nicht vermitteln, dem Webmaster geht es ausschließlich um Klick-Provisionen.

 


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